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Anämie

Anämie

Anämie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anämie|Wie natürliche Inhaltsstoffe die Blutbildung fördern kann

Was bedeutet Anämie überhaupt? 

 

Der Begriff „Anämie“ stammt aus dem griechischen und bedeutet „ohne Blut“.

Als Anämie wird ein Mangel an rotem Blutfarbstoff oder roten Blutkörperchen bezeichnet. Die roten Blutkörperchen transportieren Sauerstoff aus der Lunge zu anderen Organen und Geweben in unserem Körper. Das Hauptmerkmal der Blutarmut ist eine verminderte Menge von Hämoglobin im Blut. Es ist ein Eiweiß und eines der Hauptbestandteile der roten Blutkörperchen.

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Es gibt es auch bestimmte Faktoren, die eine Anämie begünstigen könnten wie zum Beispiel chronische Infektionen oder Krankheiten, Blutverlust, eine Schwangerschaft, Ältere Menschen mit einer Krankheit sowie Diäten mit zu wenig Eisen, Vitaminen und Mineralstoffen. 

 

 

Welche Symptome können auftreten?

Eine Anämie kann sich durch folgende Symptome bemerkbar machen:

|1 Müdigkeit

|2 Schwindel

|3 Kopfschmerzen

|4 Herzrasen bei Belastung

|5 Konzentrationsschwäche

|6 Blässe

Je nach der Form der Anämie können diese Symptome aber abweichen oder sich erweitern.

 

 

Welche verschiedenen Formen gibt es? 

 

|1 Eisenmangel-Anämie
Bei etwa 80 % der Erkrankten liegt ein Eisenmangel vor und ist somit die häufigste Ursache für die Blutarmut. Eisen ist sehr wichtig für den roten Blutfarbstoff und sollte es durch jegliche Art von Blutungen zu einem Mangel kommen, so ist es schwer diesen Verlust über Nahrungsmittel wieder auszugleichen. Hinzukommende Symptome sind zum einen, dass Risse im Mundwinkel entstehen könnten, Nägel könnten brüchig und rissig werden, leichter Haarausfall ist möglich sowie chronischer Juckreiz könnte entstehen.

 

|2 Folsäurenmangel-Anämie
Das Vitamin Folsäure nehmen wir nur durch unsere Nahrung auf und ist mit für die Zellteilung und Blutbildung verantwortlich. Diese Form tritt häufig bei einer Mangelernährung und übermäßigen Alkoholfluss auf.

 

|3 Vitamin-B12-Anämie
Das Vitamin B12 ist an der Blutbildung beteiligt, schützt das Herz-Kreislauf-System und ist auch für das Nervensystem von großer Bedeutung. Ein solcher Mangel wird des öfteren durch Aufnahmestörungen des Verdauungstraktes verursacht.

Weitere Symptome hierfür sind Lähmungen, Taubheitsgefühle an den Händen und Füßen und Gangunsicherheit.

 

|4 Perniziöse-Anämie
Dies ist eine Sonderform der Vitamin-B12-Anämie und wird durch eine Schädigung der Magenschleimhaut oder eine Autoimmunerkrankung ausgelöst. In der Magenschleimhaut richtet sich das Abwehrsystem gegen die eigenen Zellen um sie zu zerstören. Dadurch wird ein wichtiges Transportprotein nicht mehr ausreichend gebildet, welches für die Aufnahme von dem Vitamin B12 wichtig ist. Bekannt ist diese Form auch als indirekte Vitamin-B12-Anämie und ruft weitere Symptome wie eine Schleimhautveränderung der Zunge und Zungenbrennen auf.

 

 

|5 Renale-Anämie
Diese Form der Anämie wird durch eine Nierenerkrankung ausgelöst. Die Nieren bilden ein wichtiges Hormon, Erythropoetin, welches für die Blutbildung der roten Blutkörperchen im Knochenmark verantwortlich ist. Sollte dieses Hormon aber zu wenig gebildet werden, so entsteht eine Blutarmut. Typische Symptome hierfür können auch Atemnot, Schwäche und schnelle Ermüdung sein.

 

|6 Thalassämie
Hie ist ein Gendefekt für die Blutarmut zuständig, da die Bildung von Molekülketten gestört wird. Diese wiederum sind auch wichtig für die Zusammensetzung des roten Blutfarbstoffes und der Bildung von roten Blutkörperchen. Diese werden bei diesem Vorgang aber verkleinert und weißen eine verkürzte Lebenszeit auf.

 

 

|7 Anämie durch Entzündung
Chronische Erkrankungen sowie Entzündungen, Krebs, Leukämie und Virusinfekte gehören auch mit zu den häufigsten Ursachen von Blutarmut und können somit die Blutbildung stören.

 

 

 

Was kann man gegen eine Anämie tun? 

Um eine Anämie entgegen zu wirken, oder gar nicht erst entstehen zu lassen, ist eine gesunde Ernährung nur von Vorteil. Die Ernährung sollte Nahrungsmittel mit Eisen, Vitamin C, Vitamin B12 und Folsäure enthalten.  Dies wären zum Beispiel Fleisch, Fisch, Getreide, Pilze und grüne Gemüsesorten.

Ebenso ist es auch wichtig, die Ursache zu kennen. Nur so kann die richtige Therapie angewandt werden.

Keine andere grüne Pflanze hat so einen hohen Vitalstoffgehalt wie Gerstengras. Es verfügt über Kalzium, Chlorophyll, Vitamin B, Vitamin C, Vitamin E, Folsäure, Eisen, Kalium, Mineralstoffe, Spurenelemente und Enzyme. Gerstengras wirkt entgiftend, entschlackend, zellaufbauend, entzündungshemmend und hat einen großen Einfluss auf das körperliche und geistige Wohlbefinden.

Da Eisen gut über die Nahrung zugeführt werden kann, ist Gerstengras ideal dafür. Daher wirkt ein hoher Eisengehalt einer Eisenmangelanämie entgegen und begünstigt auch die Heilung von anderen Anämieformen.

Nicht umsonst wird das Chlorophyll als „Blut der Pflanze“ bezeichnet. Es sorgt mit für den Aufbau neuer Blutzellen. Durch die starke Ähnlichkeit mit dem Aufbau des menschlichen Blutfarbstoffes kann es ebenso dafür sorgen, dass ein Eisenmangel zurück und die Blutbildung wieder vorangeht.

Auch kann Folsäure nur über die Nahrung eingenommen werden. Diese trägt auch einen großen Teil zur Blutbildung bei. 

 

 

 

 

Studien, Bilder und Quellen:

https://www.eatmovefeel.de/gerstengras/

https://www.apotheken-umschau.de/Anaemie-blutarmut#Was-ist-eine-Blutarmut

https://www.onmeda.de/krankheiten/anaemie.html

https://www.netdoktor.de/symptome/anaemie/

Bild: microbiology-3188223_1920.jpg © allinonemoviepixabay.com

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