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Calcium

Calcium

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Calcium|Wichtiger Bestandteil für den Körper 

Laut der nationalen Verzehrstudie II liegt der Calciumverzehr unter dem normalen Durchschnitt. Männer nehmen nur 807 mg am Tag zu sich und Frauen nur 738 mg. Das gleiche gilt auch für Kinder und Jugendliche, die am Tag nicht Ihre empfohlene Tagesdosis bekommen. Allerdings muss nicht immer ein Mangel vorliegen, es kann sich auch nur um eine Unterversorgung handeln, die aber für einen langfristigen Zeitraum verbessert werden sollte. Nur die wenigsten machen sich Gedanken über den täglichen Verzehr. Viele wissen nicht einmal, wofür wir Calcium im Körper brauchen und welche wichtigen Funktionen das Mineral aufweist.

 

 

Was ist Calcium und wofür brauchen wir es?

Calcium kann man mengenmäßig als das wichtigste Mineral im Körper sehen. 99 % des Minerals befinden sich in den Zähnen und vor allem in den Knochen. Bei einem Erwachsenen macht Calcium ungefähr 1 bis 2 % aus, das sich in etwa 1 Kilogramm des Körpergewichts. Die restlichen 1 % findet man in verschiedenen Zellen und im Geweberaum zwischen den einzelnen Zellen.

Generell hat Calcium aber im menschlichen Körper eine große Bedeutung.

Es ist zuständig für jede Menge Körperfunktionen, die ich Ihnen, im folgenden erklären werde.

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Calcium ist nicht nur für die Knochen und Zähne wichtig, sondern auch für die Muskeln und Nerven. Sollte sich zu wenig Calcium im Körper befinden, so können Muskelkrämpfe oder neurologischen Fehlfunktonen entstehen.

Ebenso spielt dieses Mineral für den Säure-Basen-Haushalt eine große Rolle. Geht unser PH-Wert im Blut zurück, so ist das Calcium dafür verantwortlich, diesen wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Das Calcium wird somit aus den Knochen gelöst und sogt dafür, dass das Blut nicht sauer wird. Darüber hinaus kann ein sinkender PH-Wert die Atemfrequenz und den Sauerstofftransport beeinflussen.

Ein weitere Körperfunktion ist, das Calcium mit verantwortlich für die Blutgerinnung ist, da sich das Prothrombin, welches ein Blutgerinnungsfaktor ist, nur aufgrund von Calcium in Thrombin verwandeln kann. Ohne Calcium könnte man arge Probleme bei der Blutstillung haben.

 

 

Wie kann ein Calciummangel entstehen? 

Ein Calciummangel macht sich vor allem durch Knochenbrüche, Muskelkrämpfe, Atemnot und übersäuertem Blut bemerkbar. Aber für solch einen Mangel gibt es auch verschiedene Ursachen.

 

|1 Nebenschilddrüsen
Die Nebenschilddrüsen produzieren das Hormon Parathormon, welches für die den Blutcalciumspiegel verantwortlich ist. Sollte dieser sinken, so kann zum einen das Calcium aus den Knochen gezogen und in das Blut gebracht werden. Zum anderen lässt die Ausscheidung von dem Mineral nach.

 

|2 Magen-Darm-Probleme
Bei Darmerkrankungen kann der Darm nicht genug Calcium aufnehmen.

 

|3 Vitamin-D-Mangel
Durch die Niere wird das Vitamin D aktiviert, welches das Calcium aus dem Darm aufnimmt. Können die Nieren ihrer Funktion aber nicht mehr richtignachgehen, so fehlt das Vitamin D und das Calcium wird dadurch über den Urin ausgeschieden. Ein solcher Mangel kann ebenfalls zu Schäden an den Knochen und Nieren führen.

 

|4 Magnesium-Mangel
Bei einem Magensium-Mangel kann es dazu kommen, dass das Parathormon aus den Nebenschilddrüsen sinkt und es somit eventuell gar nicht mehr funktioniert.

 

|5 Erhöhte Calcium-Ausscheidung
Bei Nierenproblemen oder einer Schilddrüsenüberfunktion kann Calcium vermehrt ausgeschieden werden, da die Nieren das Mineral nicht mehr im Körper festhalten können.

 

 

Welche Symptome machen einen Calciummangel bemerkbar?

Typische Symptome eines Calciummangels ist ein Kribbelgefühl um den Mund und an den Händen und Füßen. Brüchige Nägel, Haut- und Haarveränderungen und Verdauungsstören können auch auftreten. Ebenso kann ein ständiger Muskelzucker den Alltag begleiten. In manchen Fällen kann sich der Herzschlag sogar verlangsamen.

 

 

Wie lautet die tägliche Calciumzufuhr?

Die tägliche Calciumeinnahme ist je nach Alter unterschiedlich. Kinder, die sich zwischen dem 10 und 12 Lebensjahr befinden, sollten 1.100 mg am Tag zu sich nehmen. Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren wir eine tägliche Zufuhr von 1.200 mg empfohlen. Erwachsene brauchen dagegen einen täglichen Bedarf von 1.000 mg. Es ist auch wichtig zu wissen, das wir um die 300 mg Calcium täglich über unseren Schweiß, Urin und Stuhlgang verlieren. Demnach sollte man den Calciumverzehr nicht auf die leichte Schulter nehmen.

 

 

Gibt es Behandlungsmöglichkeiten?

Welche Therapiemöglichkeiten kann man aufgrund eines Mangels einleiten?

Zum einen kann man Calcium über die Nahrung aufnehmen.

Um dies zu tun, muss man erst mal wissen, welche Lebensmittel dieses Mineral in sich haben. Dies wäre zum einen Milch, Käse und Joghurt. Die Milch verfügt sogar über 240 mg und umfasst somit schon ein Viertel des täglichen Bedarfs. Außerdem verfügen einige Gemüsearten wie Grünkohl, Brokkoli, Mangold, Fenchel und Spinat über Calcium. Selbst das Mineralwasser zählt zu den calciumreichen Lebensmitteln.

Zum anderen können auch calciumhaltige Präparate wie Tabletten, Pulver oder Säfte mit in die Therapie eingebracht werden.

Aber es könnte auch noch eine dritte Möglichkeit geben, die mit unter die erste Möglichkeit fällt. Gerstengras zählt ebenfalls zu den calciumhaltigen Nahrungsmitteln.

Gerstengras ist nicht nur eines, der kostbarsten Lebensmitteln unseres Planeten, welches über eine hohe Nährstoffdichte verfügt, sondern auch wirkungsvolle Inhaltsstoffe besitzt, die das Gras zu den natürlichen Heilmitteln einordnet.

Es verfügt über Vitamine, Mineralien wie Calcium, Eisen und Magnesium. Ebenso über 18 verschiedene Aminosäuren, Chlorophyll und Enzyme.

Somit kann unser Körper durch die verschiedenen Inhaltsstoffe einen gesundheitlichen Nutzen ziehen.

Das grüne Gras enthält auf 3,5 Gramm, was einem gehäuften Teelöffel entspricht, 15 mg.

Im Körper kann die normale Muskelfunktion unterstützt werden und zu der Zellteilung seinen Beitrag leisten.

Da Calcium auch wichtig für das Blut ist, könnte eine Blutstillung mit der Einnahme verhindert werden.  

Wie oben geschrieben ist das Calcium auch für den Säure-Basen-Haushalt wichtig. Das Gerstengras kann diesen wieder ins Gleichgewicht bringen und das Calcium kann dabei behilflich sein.

 

 

 

Studien, Bilder und Quellen:

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/calcium.html

https://www.netdoktor.de/laborwerte/kalzium/kalziummangel/

https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/faqs/calcium/#zufuhr

https://www.doppelherz.de/ratgeber/gesundheits-lexikon-von-a-z/calciummangel-hypokalzaemie/

Bild 1: human-skeleton-1813086_1920.jpg - sbtlneet © Pixabay.com

Bild 2: milk-1385548_1920.jpg - Myriams-Fotos © Pixabay.com

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