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Jod

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Gerstengras |Jodbedarf aufstocken

Mitteleuropa gilt als Jodmangelgebiet, weswegen circa 30 % der Deutschen unter einem Jodmangel leiden. Doch was ist Jod eigentlichen genau? Und wofür brauchen wir es?

 

Jod gehört genauso wie Zink zu den unverzichtbaren Spurenelementen, die wiederum zu den Mineralstoffen gehören. Somit müssen wir Jod über die Nahrung aufnehmen.

Dieses Spurenelement ist von großer Bedeutung für die Schilddrüse. Man findet es in den Schilddrüsenhormonen, die für die Stoffwechselvorgänge zuständig sind. Diesbezüglich verbraucht die Schilddrüse 70 bis 80 % des Jods.

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Das Jod wird über den Magen-Darm-Trakt mithilfe des Blutes in die Schilddrüse transportiert, wo es in die Schilddrüsenhormone eingebaut wird.

Die beiden wichtigsten Schilddrüsenhormone, Trijodthyronin und Thyroxin, bestehen daher zum größten Teil aus Jod. Die Hormone werden dann von der Schilddrüse gespeichert und nur weitergeleitet, wenn das Blut diese braucht. Werden jedoch zu wenig Schilddrüsenhormone gebildet, wirkt es sich negativ auf die körperliche Verfassung aus.

Aufgrund dessen ist es ebenso wichtig für den Wachstum, die Knochenbildung, die Entwicklung des Gehirns als auch für den  Energiestoffwechsel. Des Weiteren wirkt es sich positiv auf die Haut und das Nervensystem aus.

 

Die tägliche Jodzufuhr laut der deutschen Gesellschaft für Ernährung beträgt bei Kindern je nach ihrem Alter zwischen 100 und 200 Mikrogramm. Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene bis 51 Jahren benötigen täglich 200 Mikrogramm. Erwachsene ab 52 Jahren brauchen dagegen nur noch 180 Mikrogramm. Schwangere und Stillende brauchen sogar bis zu 260 Mikrogramm am Tag.

 

Wer sich aber nicht an die tägliche Einnahme hält, kann schnell an einem Jodmangel leiden. In Deutschland leiden wie oben schon geschrieben circa 30 % der Bevölkerung an einem Jodmangel. Weltweit sind es sogar über eine Milliarde Menschen.

Ein Jodmangel entsteht, wenn man über einen längeren Zeitraum zu wenig Jod zu sich nimmt. Symptome für einen Mangel sind extreme Müdigkeit, Antriebsschwäche, Konzentrationsstörungen, Kälteempfindlichkeit, ein Enge- und Druckgefühl im Hals, Atem- und Schluckbeschwerden und ein größerer Halsumfang.

Häufige Folgen daraufhin sind Störungen der Schilddrüsenfunktion, Vergrößerung der Schilddrüse, Gewichtszunahme, Schlafstörungen und Verstimmungen.

 

Sollte man aber zu viel Jod einnehmen, so kann auch ein Jodüberschuss entstehen. Mögliche Folgen sind hierbei Magen- und Darmbeschwerden, Hautausschläge, Bindehautentzündungen, Kopfschmerzen und Reizungen an der Haut und den Schleimhäuten.  

 

Da in unseren Lebensmitteln von Natur aus nicht viel Jod vorkommt, haben es besonders Vegetarier und Veganer schwer, die richtige Nahrung zu finden. Aufgrund dessen müssen Sie auch immer ein Auge auf die Jodversorgung haben. Erstaunlich viel Jod weisen Meerestiere wie Seelachs, Kabeljau, Schellfisch und Meeresfrüchte wie Miesmuscheln, Hummer und Garnelen auf. Auch zählen Milch, Käse, Joghurt, Wurst, Spinat, Brokkoli, Nüsse, Champignons und Roggenbrot zu den jodhaltigen Lebensmitteln.

 

 

Gerstengras|Ein veganes und natürliches Lebensmittel, welches auch Jod verfügt

Gerstengras gehört wie andere Getreidearten zu den Süßgräsern. Zudem wird es auch als vitalisierendes und nährstoffreichstes Lebensmittel unserer Erde bezeichnet. Es ist reich an Vitaminen, Mineralien, Enzymen, Aminosäuren und Spurenelementen. Es verleiht 11 mal so viel Calcium wie Kuhmilch, 30 mal so viel Vitamin B wie Kuhmilch, 7 mal so viel Vitamin C wie Orangen, 5 mal so viel Eisen wie Brokkoli und Spinat und jede Menge Chlorophyll.

 

Somit verfügt Gerstengras auch über das Spurenelement Jod. In einem gehäuften Esslöffel Gerstengraspulver stecken 

|8mcg Jod. 

 

 

Studien, Quellen und Bilder:

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/jodbedarf-decken-ia.html

http://www.ernaehrung-bw.info/pb/,Lde/Startseite/Empfehlungen/Jod+_+Zu+wenig_+zu+viel+oder+doch+gut+versorgt_

https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/jod/

http://evo-vital.de/jod/

https://www.onmeda.de/naehrstoffe/jod-funktion-im-koerper-2280-2.html

 

Diese Informationen und Studien werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker. Erfahrungswerte, die zusätzlich angegeben werden, sind echte Erfahrungen aus der Praxis (siehe Referenzen).