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Laktoseintoleranz

Laktoseintoleranz

Laktoseintoleranz

 

 

 

 

 

 

Laktoseintoleranz|Wie natürliche Mittel helfen können

Jeder von uns hat doch bestimmt einen Freund oder einen Bekannten, der keine laktosehaltigen Nahrungsmittel zu sich nehmen kann. Aber wieso ist das eigentlich so? Was geschieht hierbei in unserem Körper? Genaue Gedanken haben wir uns darüber wohl noch nicht gemacht, wenn wir nicht auch selber betroffen sind. Jedoch leiden weltweit ca. 65 % der Bevölkerung an einer Laktoseintoleranz.

 

 

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Was ist Laktoseintoleranz und wie kommt es Zustande? 

Laktoseintoleranz oder auch Milchzuckerunverträglichkeit genannt, ist eine Verdauungsstörung und wird durch das Enzym Laktase verursacht. Der Milchzucker (Laktose) wird dann in der Schleimhaut des Dünndarms in zwei Einzelteile, Glucose (Traubenzucker) und Galaktose (Schleimzucker), zerlegt und verdaut. Nur so können wir das Enzym als Energielieferant für unsere Stoffwechselvorgänge und zur Aufnahme von Kalzium verwenden. Sollte jedoch die Schleimhaut nicht über genügend Laktase verfügen, so kommt es erst gar nicht zu dem Spaltungsprozess. Zu beachten ist auch, wenn der Laktasemangel ausgeprägter als normal ist, so schwerer ist auch die Laktoseintoleranz.

 

 

Gibt es verschiedene Formen? 

Es wird zwischen 4 verschiedenen Arten unterschieden, die sich in der Entstehung und weiteren Details unterscheiden lassen.

 

|1Primäre Laktoseintoleranz

Diese Art ist genetisch bedingt und tritt am häufigsten auf. Sie erscheint erst im Kindes- oder Jugendalter.

 

|2Sekundäre Laktoseintoleranz

Sie entsteht durch eine Erkrankung und betrifft Menschen, die Milchzucker vertragen. So kann es sein, dass die Dünndarmschleimhaut durch folgende Einflüsse oder Krankheiten geschädigt worden ist: Antibiotika, Chemotherapie, Morbus Crohn und Magen-Darm-Erkrankungen.

 

|3Angeborene Laktoseintoleranz

Diese Form ist die seltenste von den vieren hier und entsteht durch einen Gendefekt. Die Symptome treffen meist schon nach der Geburt auf.

 

|4Laktoseintoleranz bei Babys

Säuglinge können auch die Laktose im Magen aufnehmen, wodurch diese direkt in das Blut gelangt und es zu Vergiftungserscheinungen kommen kann.

 

 

Wie äußern sich die Beschwerden? 

Hierbei führt der Verzehr von laktosehaltigen Lebensmitteln zu unterschiedlichen Beschwerden, da die Bakterien im Darm bestimmte Stoffe und Gase freisetzten.

  • Darmgeräusche
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Übelkeit
  • Bauchkrämpfe
  • Völlegefühl
  • Kopfschmerzen

 

Jedoch hängt die Stärke der Symptome von bestimmten Lebensmitteln ab, die viel Laktose enthalten. Dies sind zum Beispiel Kondensmilch, Buttermilch, Frischkäse, langgereifter Käse, Eiscreme, Sahne, Quark und Joghurt.

 

 

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Was ist zu beachten? 

Es ist auch wichtig, die Zutatenliste und somit den verbundenen Laktosegehalt von bestimmten Lebensmitteln oder Medikamenten zu kennen. Diese können nämlich auch ohne unseres Wissens, mit zum Inhalt gehören. Auf bestimmte Lebensmittel muss man achtgeben: Fertiggerichte, Salatdressings, Süßstoffe, Gebäck, Torten und Wurstwaren.

Lebensmittel wie Gemüse, Getreide, Nüsse, Fisch, Eier, Tofu und Früchte dürfen gegessen werden, da diese keine Milch oder Laktose enthalten.

 

 

Was kann ich dagegen tun? 

Da die Laktoseintoleranz keine richtige Krankheit ist, kann man sie auch nicht wirklich heilen. Entweder man geht mit Hilfe von Medikamenten vor und lässt sich so das fehlende Enzym zu führen oder aber wie oben schon geschrieben, mit der richtigen und laktosefreien Ernährung.

Daneben ist es auch sinnvoll, eine Darmsanierung durchzuführen. Somit kann die Darmflora und die Darmschleimhaut wieder sauber und regeneriert werden.   

Gerstengras gehört mit zu den wertvollsten und kostbarsten Lebensmitteln unseres Planeten und verfügt daher über viele Vitalstoffe wie zum Beispiel Vitamine, Proteine, Mineralstoffe, Enzyme und Chlorophyll. Sie können also ohne Bedenken die grüne Pflanze zu sich nehmen, da sie rein pflanzlich ist und kein Milchzucker enthält.

Ebenso kann es bei einer Laktoseintoleranz vorkommen, dass Sie unter einem Calciummangel leiden, den Sie aber mit der Einnahme von Gerstengras wieder ins Gleichgewicht bringen können.

 

 

 

Studien, Quellen und Bilder:

https://www.eulen-apotheke-kronsberg.de/gesundheitsbibliothek/index/laktoseintoleranz/

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/laktoseintoleranz.html

http://spiraverde-leben.de/laktosintoleranz/

 

Bild 1 "lactose-1349759_1920.png": © DesignlandPfalz - Pixabay.com

Bild 2 " milk-995051_1280.png."© Kurious - Pixabay.com

Diese Informationen und Studien werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.* Erfahrungswerte, die zusätzlich angegeben werden, sind echte Erfahrungen aus der Praxis (siehe Referenzen).