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Omega 3

Omega 3

Omega 3

 

 

 

 

 

Omega 3 Fettsäuren|Auch das ist im Gerstengras enthalten (o: 

Omega-3-Fettsäuren hat jeder bestimmt schon einmal gehört. Aber wozu wir sie brauchen, wissen nur die wenigsten. Dabei haben sie wichtige Funktionen im Körper und wirken sich demnach positiv auf unsere Gesundheit aus. Mittlerweile gibt es mehr als |6.000 wissenschaftliche Studien, die ausgiebig die Fettsäure erforscht haben.

 

tuna Omega 3 Gerstengras Fettsäure

 

Omega-3-Fettsäuren gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren und müssen daher über die Nahrung aufgenommen werden und sind zudem auch lebensnotwendig. Sie gelten als „gute Fette“ und setzen sich aus Sauerstoff- und Wasserstoffatomen und einer Kohlenstoffkette zusammen. Omega-3-Fettsäuren sind unteranderem ein wichtiger Bestandteil der Zellmembran, da sie diese durchlässig und flexibel halten. Die Docosahexaensäure ist im Gehirn vorzufinden und ist dort die bedeutendste Fettsäure. Diese Fettsäure spielt auch eine wichtige Rolle bei der Sehfähigkeit, da die Netzhaut der Augen aus rund 60 Prozent der Fettsäure besteht. Ebenso unterstützt das Fett die Zellteilung, wirkt entzündungshemmend, blutdrucksenkend und ist durchblutungsfördernd. Darüber hinaus wird das Fett auch in anderen Körperregionen gebraucht:


|Zellstoffwechsel |

|Schützt vor Infektionskrankheiten |

|Eiweisssynthese |

|Hormonproduktionen |

|Versorgung der Gelenke mit Schmierstoffen |

|Feuchtigkeit und Spannkraft von Haut und Haaren |

|Schützt das Herz |

|Muskelaufbau |



 

Bei den Omega-3-Fettsäuren wird zwischen 3 Arten entschieden:

|1 Alpha-Linolensäure

|2 Decosahexaensäure

|3 Eicosapentaensäure

Es wird empfohlen eine tägliche Menge von 0,25 Gramm Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen.

Leider essen wir in Europa nicht genügend Fisch und kommen demnach nicht auf die empfohlene Menge. Experten sind der Meinung, dass Krankheiten wie Depressionen durch ein Ungleichgewicht der Omega 3 Menge zustande kommt. Durch eine Behebung von solch einem Mangel kann die Wahrscheinlichkeit, an einer solchen Krankheit zu erkranken, verringert werden.

Sollte man aber über 3 Gramm am Tag einnehmen, so können gesundheitliche Schäden wie Erbrechen, Übelkeit, Blutgerinnungsstörungen und ein geschwächtesImmunsystem entstehen. Daher ist es wichtig, sich an die angegebene tägliche Zufuhr zu halten.

Unsere heutige Ernährung hat einen viel zu kleinen Anteil von Omega-3-Fettsäuren als noch vor einigen Jahren. Um diese Fettsäure wieder aufnehmen zu können, muss man erst mal wissen, welche Lebensmittel darüber verfügen.

Ganz oben auf der Liste stehen Fische wie Lachs, Hering, Makrele und Sardinen. Diese verfügt über die Docosahexaensäure und Eicosapentaensäure, die in fettreichen Meeresfrüchten vorkommen.

Die Alpha-Linolensäure kommt vor allem in Lein-, Raps- und Wallnussöl vor. Darüber hinaus aber auch in Hülsenfrüchte und Getreide, wie Gerstengras.

Gerstengras ist eines der vitalstoffreichsten Lebensmittel unserer Erde und ist mit einem hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und anderen wichtigen Nährstoffen ausgestattet. Es verleiht 11 mal so viel Calcium wie Kuhmilch, 30 mal so viel Vitamin B wie Kuhmilch, 7 mal so viel Vitamin C wie Orangen, 5 mal so viel Eisen wie Brokkoli und Spinat.

Das im Gerstengras enthaltene Omega 3 unterstützt Hormone, die Funktionen wie die Entzündungs- und Immunreaktion kontrollieren.

 

Ebenso wirkt es sich positiv auf die Haare aus, da das Fett genug Feuchtigkeit spendet und die Spannkraft verstärkt. Laut der Health-Claims Verordnung hilft Omega 3 zu einer normalen Herzfunktion, da es in der Lage ist, Triglycerid- und Cholesterinwerte zu verringern.

Da Omega-3 entzündungshemmend ist, kann es im Magen-Darmtrakt vorbeugend eingesetzt werden. Vor allem weil der Darm in den Aufgabenbereich der Fettsäuren fällt, können diese die Beschwerden lindern.

Durch die täglich empfohlene Tagesmenge Omega 3 können Depressionen vermieden werden. Im Zusammenhang mit einer Studie wurden 15 gesunde und 15 depressive Menschen untersucht. Dabei kam heraus, dass bei den 15 depressiven Personen ein Mangel an Omega-3 nachgewiesen werden konnte. Bei den anderen 15 Personen wurde dieser Mangel nicht festgestellt.

Eine andere Studie hat festgestellt, dass Omega 3 die Nebenwirkungen einer Chemotherapie verringern kann. Da sich dieses Fett besonders auf den Muskelaufbau konzentriert, kann bei einer Therapie die Muskelmasse besser geschützt werden.

Somit benötigt jeder Bereich in unseres Körpers Substanzen, die auf eine ausreichende Versorgung mit Omega 3 Fettsäuren angewiesen sind.

Daher sollte man auf eine Omega-3 reiche Ernährung achten. (o: 

 

 

Studien, Quellen und Bilder:

Barbara Simonsohn "Gerstengrassaft"

"Hordeum vulgare" Medicinal Plants of the World

"Barley grass: How a plant remedy may offer vital protection against heart diseas, stroke and ulcerative colitis" Healthier Life

https://www.researchgate.net/publication/247120007_Depletion_of_Omega3_Fatty_Acid_Levels_in_Red_Blood_Cell_Membranes_of_Depressive_Patients

https://xn--omega-3-fettsuren-2qb.info/

https://www.researchgate.net/publication/51920660_-3_and_-6_Polyunsaturated_Fatty_Acid_Intakes_and_the_Risk_of_Breast_Cancer_in_Mexican_Women_Impact_of_Obesity_Status

https://www.onmeda.de/naehrstoffe/omega-3-fettsaeuren-was-sind-omega-3-fettsaeuren--10303-2.html

https://www.vitaminexpress.org/de/omega-3

Bild 1 "tuna-1957234_1920.jpg - papas12 © Pixabay.com
 

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