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Verdauung

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Verdauung|Gerstengras als Unterstützung? 

 

Die Verdauung kümmert sich um mehr Prozesse im Körper, als wir je ahnen können. So haben wir auch über ein Kilogramm Bakterien in unserem Körper, die sich um unsere Verdauung sorgen.

 

Die Verdauung ist ein Vorgang, bei dem die zugeführte Nahrung zerkleinert und in nützliche Bestandteile umgewandelt wird. Unser Verdauungssystem versorgt dabei unseren Körper mit ausreichend Energie und Nährstoffen. Zudem ist die Verdauung ein wichtiger Bestandteil für den Stoffwechsel.

 

Verdauung Gerstengras jomu Darm

 

Die aufgenommene Nahrung durchläuft bei diesem Vorgang sechs Stationen, die insgesamt bis zu 24 Stunden dauern können.

 

Diese 6 Stationen lassen sich grob in die Nahrungsaufnahme, die Weiterverarbeitung in den Verdauungsorganen, den Transport der Nahrung und den beinhaltenden Nährstoffen, den Zellaufbau und die Ausscheidung unterteilen.

 

|1 Der Mund 

Hier wird die aufgenommene Nahrung durch gründliches und langes Kauen zerkleinert und mit Speichel vermischt, da dieser ein wichtiges Enzym beinhaltet. Das Enzym wird Amylase genannt und ist für die in der Nahrung beinhaltenden Kohlenhydrate zuständig.

 

|2 Die Speiseröhre

Nach der Zerkleinerung der Speisen sorgen Gaumensegel und Kehlkopfdeckel dafür, dass die Nahrung in die Speiseröhre gelangt. Am Ende der Speiseröhre wird die Nahrung zum Mageneingang weitergeleitet, welcher sich öffnet und die zerkauten Speisen aufnimmt.

 

|3 Der Magen

Hier werden die Esswaren mit wellenförmigen Bewegungen mit dem Magensaft vermischt. Der Magensaft entsteht aus den Drüsen der Magenschleimhaut, die verschiedene Zelltypen und Aufgaben haben. Zum Beispiel wird ein eiweißspaltendes Enzym namens Pepsin gebildet, welches hilft, die Proteine aus der Nahrung zu verdauen. Das Muzin ist dafür zuständig, dass sich der Schleim im Magen nicht selbst verdauen kann und andere Nebenzellen sorgen dafür, dass sich bestimmte Fette zerlegen können und das der pH-Wert des Magensaftes im Normalbereich bleibt. Wurden die Speisen ausreichend zerteilt, so werden sie zum Magenausgang und dann zum Dünndarm weitergeleitet. Dieser Vorgang dauert je nach Fettgehalt zwischen 1 und 6 Stunden.

 

|4 Der Dünndarm

Dieser weist eine Länge von 5 Metern auf und besteht aus dem Zwölffingerdarm, dem Leerdarm und dem Krummdarm. Im Verlauf werden auch noch die Bauchspeicheldrüse und die Leber aktiviert. Die Enzyme aus der Bauchspeicheldrüse und der Leben fließen dann in den Zwölffingerdarm, wo die Nahrung weiter zerkleinert wird. So werden aus Fetten Fettsäuren, aus Eiweißstoffen Aminosäuren und aus Kohlenhydraten werden Glukose gebildet. Mithilfe der Wand des Darms werden wichtige Nährstoffe weiter in die Blut- und Lymphgefäße befördert bis hin zur Leber. Die übrig gebliebene Nahrung besteht jetzt nur noch aus unverdaulichen Teilen und Flüssigkeit und wird in den Dickdarm verfrachtet. Die Zeit beträgt hierbei 6 Stunden.

 

|5 Der Dickdarm

An dieser Stelle wird die vorhandene Flüssigkeit entzogen und die unverdaulichen Teile werden von Bakterien zerlegt, sodass sie an den Enddarm übertragen werden können. Die im Dickdarm beinhaltenden Bakterien oder auch Mikroorganismen werden auch Darmflora genannt. Dies braucht eine Zeit von 6 bis 7 Stunden.

 

|6 Der Enddarm

Der Enddarm hat eine Länge von 20 Zentimeter und ist das Endstück des Dickdarms. Dieser wird noch mal in Mastdarm und Analkanal unterteilt, welcher 3 bis 4 Zentimeter lang ist. Die unverdaulichen Teile können bis zu 5 Tage im Mastdarm bleiben bevor sie über den Analkanal abtransportiert werden.

 

 

Wie oben schon geschrieben verfügt unser Körper über 1 Kilogramm Bakterien, was ungefähr eine Anzahl von 100 Billionen ist. Sie sind dafür zuständig, dass unser Immunsystem einwandfrei läuft und unsere körpereigenen Abwehrzellen gute und schlechte Eindringlinge erkennen können. So kann eine fehlerfreie Darmflora dafür verantwortlich sein, ob man anfällig für Erkrankungen ist, oder nicht. Daher sollte man unbedingt auf eine gesunde Darmflora achten.

 

Dies kann man zum einen mit ausreichend Bewegung tun. So würde schon täglich ein Spaziergang von 30 Minuten ausreichen.

 

Zugleich ist aber die richtige und vor allem gesunde Ernährung auch von großer Bedeutung.

 

So sollte man auf große Mengen an Fleisch verzichten, genauso wie auf Zucker, da dieser gute Bakterien aus dem Darm verschwinden lässt und es zu Candida führen kann. Alkohol ist ebenfalls schlecht für die Darmflora und die Bauchspeicheldrüse.

 

Es sollten viel lieber Lebensmittel mit Ballaststoffen und in Bio-Qualität wie Obst, Gemüse und Getreide gegessen werden.

Laut der deutschen Gesellschaft für Ernährung sollte man pro Tag 30 g Ballaststoffe einnehmen.

 

Zudem gilt auch:

  • Viel trinken
  • Langsam und gründlich kauen

 

 

Sollte die Verdauung dann doch mal aus dem Takt kommen, so kann sich dies zum Beispiel durch Verstopfung und Durchfall äußern.

 

So kann man sich Hilfe bei pflanzlichen Mitteln wie Gerstengras holen. 

 

Der japanische Forscher Dr. Hagiwara hat durch mehrere Untersuchungen herausgefunden, dass Gerstengras mehr Vitamine, Mineralien, Aminosäuren, Spurenelementen, Enzyme und Chlorophyll enthält, als die anderen untersuchten Pflanzen. Somit zählt Gerstengras zu den am besten erforschten und untersuchten Pflanzen und Lebensmitteln.

Gerstengras hat 30-mal so viel Vitamin B wie Kuhmilch, 11-mal so viel Calcium wie Kuhmilch, 7-mal so viel Vitamin C wie Orangen, 5-mal so viel Eisen wie Brokkoli und Spinat und 4-mal so viel Vitamin B1 wie in Weizenvollkorn, 2-mal so viel B-Carotin wie in Karotten und 2-mal so viel Kalium wie in Weizengras.

Durch die vielen Inhaltsstoffe, die zum Teil oben aufgeführt worden sind, spielt Gerstengras eine wichtige Rolle bei der Herstellung und Erhaltung unserer Gesundheit. Laut seiner Studien wirkt es entzündungshemmend, entschlackend, entgiftend, stimmungsaufhellend, zellaufbauend und beruhigend.

In einer zusätzlichen Studie wurde herausgefunden, dass sich durch die Einnahme von Gerstengras die Anzahl von freundlichen Darmbakterien erhöht hatte sowie die Entzündungsneigung zurückging.

Ebenso kann Gerstengras den Wassergehalt des Stuhlganges regulieren, wodurch Durchfälle seltener werden können. 

Die Verdauung kann durch Gerstengras angeregt werden und die nützlichen Darmbakterien passen sich so den gegebenen Bedingungen an. Das Chlorophyll kann den Darm vor Schlacken und Proteinrückständen reinigen.

Zudem können die Darmzellen auch wieder entgiftet und die Abheilung der angegriffenen Darmschleimhaut und die Neubildung der Zellen können unterstützt werden.

 

 

 

Studien, Quellen und Bilder:

 

Diese Informationen und Studien werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker. Erfahrungswerte, die zusätzlich angegeben werden, sind echte Erfahrungen aus der Praxis (siehe Referenzen).