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Osteoporose

Osteoporose

Osteoporose

 

 

 

 

 

Osteoporose|Der Feind des Knochens 

Der Endgegner bei He-man - the Master of Universe - war Skeletor - sein mächtigster Feind und Anführer der "bösen" Truppen (o: Schon damals haben wir also erkannt, wie stark der Knochen für uns ist, aber Spaß beiseite: Der Knochen bildet im menschlichen Körper das Fundament, er ist sehr wichtig, das wissen wir alle. Haben Sie schon einmal das Wort "Osteoporose" gehört? Osteo meint Knochen und jeder, der solch eine Diagnose hat, hat es schwer. Osteoporose oder auch bekannt als Knochenschwund ist eine Stoffwechselerkrankung der Knochen. Hierbei werden immer mehr Knochengewebe abgebaut. Dabei sind die Knochen für uns lebensnotwendig. Sie geben uns Stärke, Kraft und Beweglichkeit.

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Skeletor zeigt seine "Macht" (o: 

 

Generell befinden sich unsere Knochen in einem ständigen Umbau und die Knochenmasse wird bis zu unserem 35. Lebensjahr mehr aufgebaut als umgekehrt. So werden die Knochen immer den gegebenen Anforderungen angepasst, sei es bei Beanspruchung oder Entlastung. Dafür ist ein ausgekugeltes Zusammenspiel von besonderen Zellen in den Knochen zuständig, die mit dem Hormon- und Mineralstoffhaushalt in Kontakt stehen.

Osteoporose ist keine Alterserscheinung

Ab dem 35. Lebensjahr wird der Knochenabbau mehr gefördert und beschleunigt sich mit dem Alter. Durch einen stetigen Abbau der Knochensubstanz- sowie Struktur entsteht eine Osteoporose. Jährlich verschwinden hierbei dann ca. 0,5 % bis 1 % der Knochenmasse. Laut Osteoporose.de haben aktuell in Deutschland 

|Frauen| 5,2 Millionen 

|Männer| 1,1 Millionen 

Osteoporose und jedes Jahr erkranken knapp 880.000 Menschen neu an Osteoporose. 

Osteoporose_Knochenschwund_Gerstengras_jomu_Fein des Knochens_Skeletor Der Knochen bildet das Fundament beim Menschen - wir haben ca. 212 Knochen im Körper

 

Bei Frauen ist das Risiko an Osteoporose zu erkranken somit höher als bei Männern. Generell sind die Knochen von Frauen feiner gebaut. Der Knochenschwund bzw. die krankheitsbedingte Schwächung der Knochen bedeuten für die Betroffenen erhebliche Einschnitte ihrer Lebensqualitäten. Warum kommt es zu dieser Schwächung der Knochen? Liegt es an der zu hohen Belastung? 

Dies ist ein Trugschluss, denn gerade Bewegung und Sport kann wunderbar gegen Knochenschwund helfen und unsere Knochen können enormen Belastungen standhalten. 

 

 

Osteoporose|2 Formen zur Unterscheidung

Bei einer Osteoporose unterscheidet man zwischen 2 Formen, der primären und der sekundären Osteoporose.

 

|1 Primäre Osteoporose
Hierunter leiden ca. 95 % der Patienten. Diese Form wird aber noch mal in 2 unterformen unterteilt.

Einmal in die postmenopausale Osteoporose, die bei Frauen nach den Wechseljahren auftritt. Ihnen fehlt das Hormon Östrogen, welches die Knochen unterstützt. Ohne das Hormon beschleunigt sich der Knochenabbau, besonders am Rücken und in den Unterarmknochen.

Dann gibt es da noch die Altersosteoporose. Diese Form betrifft Frauen sowie Männer gleichermaßen, die über 50 Jahre alt sind. Hierbei handelt sich um Verschleißerscheinungen. Auch kann zu wenig Bewegung zu dem Knochenabbau beitragen. Bei dieser Form verbreitet sich der Knochenabbau zwar nicht so schnell wie bei der postmenopausalen Osteoporose, aber man ist trotzdem anfälliger für Brüche.

 

|2 Sekundäre Osteoporose
Hierunter fallen die anderen 5 % der Patienten. Der Knochenschwund ist hierbei durch andere Erkrankungen oder Medikamente entstanden. Magen- und Darmerkrankungen, Tumoren, rheumatische Erkrankungen, Kortison, krampflösende Mittel und vieles mehr kann hierfür der Auslöser sein.

 

 

 

Osteoporose|Eine schleichende Sache

Zu Anfangsphasen der Osteoporose ist es noch schwer, Symptome zu dieser Erkrankung zu zuordnen, denn sie entwickelt sich sehr langsam. So kann es auch sein, dass die Betroffenen zunächst keine Beschwerden verspüren. Aber einige Symptome wie Rückenschmerzen, Knieschmerzen, Knochenbrüche ohne erkennbare Ursache, Verringerung der Körpergröße oder Zahnausfall können auftreten.

Zu den Risikofaktoren, die Knochenschwund begünstigen können, gehören:

 

|1 Lebensalter

|2 Nikotin

|3 Alkoholgenuss

|4 Untergewicht / Übergewicht 

|5 Vitamin D - und Kalzium Mangel

|6 Bewegungsmangel

|7 Genetische Faktoren 

|8 Geschlecht 

 

 

 

Osteoporose|Vorbeugung 

Um sich gegen Osteoporose vorbeugend Verhalten zu können, ist es wichtig, dass man seine Muskeln stärkt. Je früher man damit beginnt, desto mehr Stabilität bekommen die Muskeln. Dies kann man unteranderem durch Krafttraining, Dehnübungen oder Tai Chi erzeugen.

Des Weiteren ist ein knochenfreundlicher Lebensstil von Vorteil. Hierunter fällt auch die Ernährung. Diese sollte auf jeden fall Kalzium, Magnesium und Vitamin D enthalten.

Vitamin D hilft dem Körper dabei, das Kalzium aufzunehmen und in den Knochen zu verteilen. Auch gibt es bestimmte pflanzliche Inhaltsstoffe, die Isoflavonoide. Diese verhalten sich im Körper so ähnlich wie die Östrogene.

Auch kann Gerstengras behilflich sein. Gerstengras ist eines der vitalisierenden und nährstoffreichsten Lebensmittel unserer Erde. Es verfügt über Vitamine, Mineralien, Spurenelementen, Enzymen und Aminosäuren.

Gerstengras hat 30-mal so viel Vitamin B wie Kuhmilch, 11-mal so viel Calcium wie Kuhmilch, 7-mal so viel Vitamin C wie Orangen, 5-mal so viel Eisen wie Brokkoli und Spinat und 4-mal so viel Vitamin B1 wie in Weizenvollkorn, 2-mal so viel B-Carotin wie in Karotten und 2-mal so viel Kalium wie in Weizengras. Außerdem hat es einen hohen Anteil an Chlorophyll von Eiweißrückständen und anderen Schlacken. Die Wirkung von Gerstengras ist laut Forschern höher als die Wirkung von anderen vergleichbaren Lebensmitteln.

Das im Gerstengras enthaltene Kalzium kann die Stabilität und Bruchfestigkeit von Knochen unterstützen, da es einen höheren Gehalt aufweist als Kuhmilch. Um genau zu sein, 11 mal so viel. So kann Kalzium besonders bei älteren Menschen gegen eine Osteoporose helfen. Ein gehäufter Teelöffel Gerstengraspulver verfügt über |15mg Kalzium. Laut der deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt der Tagesbedarf bei 800 mg. Sollten Sie also 3-mal täglich einen gehäuften Teelöffel Gerstengraspulver zu sich nehmen, so liegt der Wert dann bei 45 mg.

Auch Magnesium ist im Gerstengraspulver enthalten. Um genau zu sein, beinhaltet ein gehäufter Teelöffel |3,9mg Magnesium. Der Tagesbedarf liegt hier bei 300 mg.

 

 

 

 

Studien, Bilder und Quellen:

https://www.meine-gesundheitsakademie.de/article/Osteoporose/Diese-Formen-von-Osteoporose-gibt-es-466667.html

https://www.osteoporose.de/symptome

https://www.osteoporose.org/

https://www.regenbogenkreis.de/blog/gesundheit-und-ernaehrung/gerstengras-besitzt-eine-fuelle-an-naehrstoffen

https://krank.de/ernaehrung/superfood/gerstengras/

Ström O. et al. Osteoporosis: burden, health care provision and opportunities in the EU. Arch Osteoporos (2011) 6:59 – 155.

Hadji P et al. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(4): 52–7. DOI: 10.3238/arztebl.2013.0052.

DVO-Leitlinie 2017 zur Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und bei Männern; abgerufen unter: http://www.dv-osteologie.org/dvo_leitlinien/dvo-leitlinie-2017 (Stand: 07.08.2018), S. 9.

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